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Haarausfall - auch Frauen sind davon betroffen

Medizin

Haarausfall bei Frauen ist keine Seltenheit. Da glänzendes und volles Haar zum weiblichen Schönheitsideal zählt, wird dieses Thema tabuisiert - für die Betroffenen ein weiteres Problem.

Häufig verursacht durch Erkrankungen der Kopfhaut, hormonelle Störungen, Unverträglichkeit von Medikamenten, Mineralstoffmangel, oder aufgrund Folge einer Chemotherapie, leidet jede zweite bis dritte Frau unter Haarausfall.

Bild: © Microsoft Corporation
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Von der androgenetischen Alopezie sind vor allem Männer, jedoch auch Frauen meistens nach dem Klimakterium betroffen. Der erhöhte Wert der männlichen Geschlechtshormone ist genetisch bedingt und führt bei Frauen zu dünnem Haar.

Gynäkologen oder Endokrinologen können bei hormonellen Störungen entsprechende Be- handlungsmaßnahmen durchführen. Liegt ein Östrogenmangel oder eine Testosteronerhöhung vor, ist die Behandlung mit der Anti-Baby-Pille bei ca. 90% erfolgreich.


Wird ein erhöhter Wert des Nebennierenrindenhormons DHEA festgestellt, erfolgt eine Behandlung mit sehr niedrig dosiertem Kortison.

Die Alopecia areata kann in jedem Lebensalter auftreten und hier bilden sich kreisrunde und kahle Stellen. Die genauen Ursachen liegen bisher noch im Dunkeln, die Forschung geht jedoch von einer Störung des Immunsystems aus. Tiefgehende Lebensereignisse und/oder erhebliche Überbelastung könnte der Auslöser hierfür sein, jedoch hat sich dies in den Studien bisher noch nicht nachweisen lassen. Die Behandlung mit Vitamin A und Kortison kann bisweilen dem Haarausfall entgegenwirken. Bei einer Mehrzahl der Betroffenen wachsen die Haare später wieder nach, jedoch können vereinzelt kahle Stellen ver- bleiben.

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