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Alles Käse?

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Analogkäse, Kunstkäse oder Käseimitat – diese Begriffe stehen für nachgeahmte Käseprodukte und werden teilweise in der Gastronomie, Lebensmittelindustrie und auch in Bäckereien verwendet.

Bild: © Microsoft Corporation
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Käseimitate werden vorwiegend hergestellt aus Wasser, Milch-, Soja- oder Bakterieneiweiß und Pflanzenfette. Zur geschmacklichen und optischen Angleichung an die bekannten Echt-käsesorten wie z.B. Mozzarella, Emmentaler, Camembert, Feta oder Parmesan werden Be- standteile wie Emulgatoren, Salz, Geschmacks-verstärker, Farb- und Aromastoffe beigefügt.

Um Produktionskosten bis zu 40% einzusparen, werden von einigen Herstellern diese künst- lichen Erzeugnisse hergestellt.


Da für die Verwendung von Kunstkäse jedoch keinerlei Kennzeichnungspflicht besteht, ist es für den Verbraucher kaum nachvoll- ziehbar, ob die Tiefkühl- pizza oder das Käsebrötchen ein derartiges Imitat beinhaltet. Bisher ist es anscheinend ausreichend, daß lediglich ein 2%iger Anteil von Echtkäse in einem Produkt vorhanden sein muß, damit auf der Zutatenliste der Verpackung das Wort "Käse" aufgeführt werden darf.

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