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Sonnenanbeter leben gefährlich

Gesundheit

Dermatologen empfehlen immer wieder, sich nicht in der prallen Sonne aufzuhalten, denn das Risiko für Hautkrebs ist sehr hoch.

Viele Menschen sind der Meinung, daß Hautkrebs durch häufige Sonnenbrände entsteht und verwenden daher Sonnencremes. Das ist leider falsch, denn die UV-Strahlung verursacht bereits schon lange vorher Gen-Schäden in der Haut und zwar bevor sich ein Sonnenbrand überhaupt bemerkbar macht. Ein fataler Trugschluß ist somit, wenn Sonnencremes mit sehr hohen Lichtschutzfaktoren verwendet werden, denn dadurch wird die Haut noch länger den UV-Strahlen ohne Sonnenbrand ausgesetzt und es erhöht sich die Gefahr, später an Haut- krebs zu erkranken.

Bild: © Microsoft Corporation
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Da sich Kinder und Jugendliche viel im Freien aufhalten, wird in diesem Lebensabschnitt die Haut einer UV-Strahlendosis - im Verhältnis zum ganzen Lebensalter - bereits bis zu 80% aus- gesetzt. Somit sind Präventionsmaßnahmen gerade in diesem Lebensabschnitt ernorm wichtig.

Wenn sich der Aufenthalt in der Sonne nicht umgehen läßt, schützt leichte Kleidung aus sonnendichtem Gewebe vor den UV-Strahlen und unbedeckte Hautstellen sollten dann unbedingt eingecremt werden. Wichtig ist auch, den Kopf mit einem Sonnenhut oder einer Kappe zu bedecken und eine Sonnen- brille mit gutem Lichtschutzfilter schützt die Augen vor schädlichen Aus- wirkungen.

Am gesündesten wäre es jedoch von vornherein, die direkte Sonnenein- strahlung so weit wie möglich zu meiden, denn in Deutschland erkranken jährlich ca. 140.000 Menschen an Hautkrebs, davon mindestens 22.000 Menschen an der lebensgefährlichen Form, dem sogenannten Schwarzen Hautkrebs und ca. 3.000 Menschen sterben daran.

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