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Private Krankenversicherung
Gesetzlich oder privat?
Bevor Sie sich diese Frage stellen, gilt es zunächst zu prüfen, ob die Möglich-
keit zum Abschluss einer privaten Krankenvollversicherung grundsätzlich besteht. Selbständigen steht dieser Weg immer offen, denn sie unterliegen nicht der Krankenversicherungspflicht. Versicherungsfrei sind Arbeitnehmer, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die laufende und die der letzten drei Kalenderjahre gültige Jahresarbeitsentgeltgrenze überstiegen hat. Zuschläge, die mit Rücksicht auf den Familienstand gezahlt werden, bleiben unberück-
sichtigt.
Nachfolgend die Jahresarbeitsentgeltgrenzen:
2005: Jahreseinkommen 46.800,00 € bzw. 3.900,00 € / mtl.
2006: Jahreseinkommen 47.250,00 € bzw. 3.937,50 € / mtl.
2007: Jahreseinkommen 47.700,00 € bzw. 3.975,00 € / mtl.
2008: Jahreseinkommen 48.150,00 € bzw. 4.012,50 € / mtl.
2009: Jahreseinkommen 48.600,00 € bzw. 4.050,00 € / mtl.
2010: Jahreseinkommen 49.950,00 € bzw. 4.162,50 € / mtl.
Die private Krankenvollversicherung bietet zweifelsohne zahlreiche Vorteile. In jungen Jahren liegen die Beiträge zum Teil beträchtlich unter denen der ge-
setzlichen Krankenversicherung und Privatversicherte genießen durch sie meist eine bevorzugte ärztliche Behandlung. Leistungen, die nicht durch das gesetz-
liche Pendant abgedeckt werden, wie etwa das Einzelzimmer im Krankenhaus oder die Chefarztbehandlung, sind meist Bestandteil der Leistungen der pri- vaten Krankenversicherung.
Treffen Sie die Entscheidung, sich privat zu versichern, will dies wohl überlegt sein. Denn: eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenkasse ist später kaum noch möglich.
Die Private - für wen sie sich lohnen kann
Pauschal gesagt, lohnt sich die Private Krankenvollversicherung (PKV) für alle, die einen hohen Anspruch an eine komfortable und selbst bestimmte Gesund-heitsvorsorge haben. Wer die Entscheidung bereits in jungen Jahren trifft, profitiert zudem von günstigen Grundbeiträgen.
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